Freitag, 11. Januar 2008

Weihnachten, Jahreswechsel und Countdown in Brüssel




Nach einer ausgiebigen Weihnachtspause, die in Österreich verbracht wurde - wenn auch nicht ganz ohne Brüssel-Connection - bin ich nun wieder zurück in Belgien, welches es in meiner Abwesenheit zumindest zu einer vorübergehenden Regierung geschafft hat. 
Nach dem wunderschönen Wochenende in Paris - nun sind auch die Postkarten von dort endlich angekommen - trat ich wie auch die meisten Exil-Österreich die Heimreise nach Österreich an um dort zwei schöne Wochen zu verbringen. Die Heimreise gestaltete sich als ein wenig stressig aufgrund der Terrorwarnung die einen Tag vor meiner Abreise ausgesprochen wurde. So konnte ich auch meine in vier Monaten erworbenen Französisch-Kenntnisse unter Beweis stellen und um fünf Uhr in der Früh die Taxizentrale auf französisch beschimpfen da das bestellte Taxi nicht und nicht kommen wollte.
Vor der Heimreise gab es aber noch ein einschneidendes Event: die Weihnachtsfeier des NÖVBB die sich als ganztätiger Betriebsausflug gestaltete, was mir sehr entgegenkam da dieses Ereignis auf den selben Tag wie mein Geburtstag viel und einen Anlass zum Feiern bot.
Wir trafen uns am späten Vormittag bei Sandra zum Brunch, gingen danach Eislaufen - dies gestaltete sich aufgrund der etwas eigenartigen Eislaufschuhe als gar nicht so einfach - gefolgt von einem netten Café und Kino. Den Abschluss des Tages bildete ein leckeres Abendessen im Ultime'Atom, wo ich zur Feier meines Geburtstages eine Torte mit Kerze serviert wurde. Ilse musste sich dann leider wegen der Zugverbindungen verabschieden, der Rest von uns wanderte noch auf einen abschließenden Drink ins "The Flat". 
Weihnachten verbrachte ich dann im Rahmen der Familie, was nach so langer Zeit in Belgien ein ausgesprochen schönes Event war. Außerdem wartete zuhause Schnee auf mich! Neben zahlreichen Verwandtenbesuchen und Treffen mit Freunden blieb auch noch ausgiebig Zeit weitere Unternehmungen zu starten: Kino, Fortgehen, Spazieren gehen, Silvester-feiern und ein eintägiger Ausflug nach Salzburg um dort die Brüssel-Oktober-Praktikanten wiederzutreffen. Den Abschluss des Österreich-Urlaubs bildete dann der Jugendball in Neuhofen.
Seit Sonntag, 6.1. bin ich nun wieder in Brüssel - ein kleiner Kulturschock: es ist wieder schmutzig, riecht hin und wieder eigenartig aber dafür ist es warm und es regnet anstatt zu schneien. Das Positive an meiner Rückkehr in die europäische Hauptstadt sind auf jeden Fall die lieben Leute hier. So durfte ich Dienstag Abend gleich mit Verena und Stivi zum Thailänder essen gehen, Donnerstag fand der bewährte Österreichische-Praktikantenstammtisch statt - dieser erfreute sich zum Jahresbeginn wider Erwarten größter Beliebtheit und wir hatten ein wenig mit Platzproblemen zu kämpfen. Für das Wochenende steht ein Ausflug an - vermutlich nach Brügge, der Sonntag wird sich wohl in erster Linie der Diplomarbeit widmen müssen. 
Um auch noch dem letzten Stichwort des heutigen Betreffes gerecht zu werden: Es sind jetzt noch genau vier Wochen bis mich Österreich wieder hat. Die Zeit wird hoffentlich durch den Besuch von zwei lieben Freundinnen verkürzt und natürlich den Besuch am Wiener-Ball!

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Aus Brüssel ist man schnell weg - Ein Wochenende in Paris

Weihnachten rückt näher und das letzte Wochenende in Brüssel im Jahr 2007 nutzen wir um Paris in der Adventszeit zu besuchen. Dieser Besuch hat sich als äußerst schön und empfehlenswert herausgestellt.

Da sowohl Simone als auch ich Paris bereits besucht hatten, wollten wir uns ein nettes Wochenende in Paris machen - ohne großen Sightseeing-Stress...











Da wir arme Studentinnen sind, haben wir uns für die etwas unbequemere und länger dauernde Variante entschieden und sind Samstag Vormittag mit dem Bus von Brüssel nach Paris gefahren. Nach vierstündiger Fahrt dort angefangen fuhren wir mit der Metro zur Oper um dort unser Sightseeing-Programm zu starten. Um uns mal richtig einzustimmen haben wir gleich zu Beginn La Fayette besucht was von tausenden Menschen gestürmt wurde. Dennoch war die weihnachtliche Dekoration - allen voran der riesige Chrsitbaum - sehr beeindruckend. Da La Fayette wie leider auch die vielen anderen Geschäfte in Paris unser Budget überstiegen wurde an diesem Wochenende nichts gekauft.


Von der Oper ging es dann über den Place de la Concorde die Champs Elysées entlang bis zum Triumpfbogen den wir nach einer kleinen Stärkung auch erklammen um eine traumhafte Aussicht auf Paris zu haben. Die Straßen und Sehenswürdigkeiten waren beleuchtet, der Himmel sternenklar. Nach dieser atemberaubenden Aussicht - trotz Höhenangst von Simone - liesen wir es uns in einem stylishen Café an der Champs Elysées verwöhnen und wärmten uns auf bevor wir zu Fuß weiter Richtung Jugendherberge losgingen und im Vorbeigehen auch gleich noch den Eiffelturm besichtigten, der ebenfalls toll beleuchtet ist - jede Stunde beginnen die Lichter zu blinken sodass es aussieht, als wie wenn der Turm glitzern würde.


Gegen zehn Uhr erreichten wir dann die Jugendherberge, die zwar auf den ersten Blick schön war, auf den zweiten jedoch der viele Schimmel an den Wänden auffiel. Auch mit der Heizung wird in Paris ein wenig geknausert, geschlafen wurde im Pyjama unter zwei Decken und der Winterjacke.


Um Sonntag in der Früh die etwas ausgekühlten Knochen wieder aufzuwärmen traten wir wieder den Weg zum Eiffelturm an, wo wir eigentlich Eis laufen gehen wollten - aufgrund der anstehenden Menschenmassen den Plan aber verwarfen und stattdessen lieber Frühstücken gingen. Dann wieder über die Champs Elysées, Place de la Concorde zum Louvre, den wir aufgrund des engen Zeitplanes nur von aussen sahen. Entlang der Seine, über die pont neuf zu Notre Dame, weiter zum Rathaus und Centre Pompidou. Dort gab es dann eccht französisch bei Starbucks eine kleine Pause zum Aufwärmen und Ausrasten bis wir wieder zurück zur Oper spazierten und von dort die Metro zum Bus nahmen.



Alles in allemein traumhaftes Wochenende in Paris bei strahlendem Sonnenschein - und niedrigen Temperaturen. Man kann einfach nie zu oft nach Paris fahren...






Morgen findet dann unsere Büroweihnachtsfeier statt und Samstag geht es für zwei Wochen zurück nach Österreich. Ich freue mich schon darauf!












Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2008!!!

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Brüssel in der Vorweihnachtszeit

Wie immer vergeht die Zeit wie im Wind, Weihnachten steht schon fast vor der Tür. In weniger als zwei Wochen werde ich mich schon auf den Weg nach Österreich machen - zwei Wochen Weihnachtsurlaub zuhause...
Seit dem letzten Eintrag wurde ich mit netten Besuchen aus der Heimat überhäuft, dazwischen hat sich noch ein Kekse-Back-Marathon eingeschlichen. Aber alles der Reihe nach....
Also: Das erste Wochenende im Dezember kam Besuch aus Graz, was mich besonders freute da der Flug ganz kurzfristig gebucht wurde. Mit den Prasl wurde dann geümtlich gefrühstückt um Kräfte für eine ausgiebige Sightseeing-Tour zu sammen. Über Grand' Place, Mannekin Pis über Petit und Grand Sablon gings zum Justizpalast und von dort weiter in die Avenue Lousie. Dort gabs dann eine kleine Kaffeepause, bez. nutzen mein Cousinchen und ich diese Pause für einen kleinen Shoppingbummel. Weiter über den Königspalast und den Kunstberg ging es wieder zurück in die Stadt. Nach einer kleinen Verschnaufpause im Hotel bzw. bei mir zuhause trafen wir uns am Abend zur Weihnachtsmarkteröffnung bzw. auf ein Bier beim Roi d'Espagne getroffen und mit Begeisterung die ktischige Weihnachtsbeleuchtung am Rathaus bewundert.
Nach langem hin und her gings dann zu einem Griechen Abendessen.

Der nächste Tag wurde leider von schlechtem Wetter überschattet. Dennoch machten wir uns am späten Nachmittag zur Kathedrale St. Michel auf, danach in die Gallerien St. Hubert auf einen Kaffee und von dort ging es dann Richtung Atomium. Erstaunlich war, dass an diesem Tag kaum Besucher anstanden und wir zügig mit dem Lift in die oberste Kugel fahren konnten. Der Ausblick war aufgrund des schlechten Wetters nicht gar so toll, den richtigen Kick bekam man dann durch die Schwingungen die die Kugel aufgrund des starken Windes von sich gab.

Dann gabs noch ein gutes Mittags-/Nachmittagsessen bei Chez Leon und danach machten wir uns wieder auf den Weg zum Flughafen, wo mein lieber Besuch wieder in das Flugzeug richtung Heimat stieg.
Den Mittwoch Abend verbrachten Simone, Sandra und ich dann mit Kekse backen, was bis ein Uhr in der Früh dauerste und vier Sorten Kekse zum Output hatte. Wir hatten viel Spass an diesem Abend un die Kekse schmecken sogar recht lecker - man glaubt es kaum.


Freitag durfte ich mir dann frei nehmen - Besuch von Ingrid und Dani war angesagt. Diesmal sehr gemütlich, das Wetter hat uns leider auch dieses Wochenende im Stich gelassen. Freitag gabs nach einer persönlichen Begrüßung am Flughafen einen ausgiebigen Brunch bei mir zuhause, dann machten wir uns auf den Weg in die Stadt um die klassische Besucherrunde zu machen.

Samstag sind wir dann statt mit dem Zug (ja, auch die belgische Bahn kann streiken) mit dem Auto nach Gent gefahren. Diese wunderschöne Stadt mag mich einfach nicht. Jedes mal (oder in zwei von drei Fällen) wenn ich dort hin komme ist das Wetter extra hässlich. Was dazu geführt hat, dass wir in der Hoffnung auf besseres Wetter einmal die ganze Einkaufsstraße von Gent unsicher gemacht haben und am Rückweg zu den Grachten einen Schirm (rosa mit schwarzen Tupfen!!!) gekauft haben. Der Schirm hat dann aber nur drei Minuten gehalten weil dann hat ihn der Sturm so zerzaust, dass er erst wieder im Mistkübel landen musste.

Wir haben dann kurz einen Blick auf die beleuchtete Gracht geworfen und sind dann wetterbedingt in ein Wok-Restaurant geflüchtet und haben uns dann auf den Heimweg gemacht wo uns dann eine "tolle" Weihnachtsparty zuhause erwaretet... Die unzähligen Gäste haben aufgrund der tollen Stimmung bis in die Morgenstunden auf den Tischen getanzt!!! :-D

Sonntag gab es dann ein spätes Frühstück und dann sind wir noch ein wenig über den Weihnachtsmarkt in Brüssel geschlendert, haben dann Verena und Stivi in der Stadt getroffen - die ebenfalls Besuch hatten an diesem Wochenende - und sind dann alle gemeinsam in einem etwas heruntergekommenen aber dennoch nettem Café etwas trinken gewesen. Alles in allem war es wieder ein suuper Wochenende und ich vermisse meine Mädels schon.

Nächstes Wochenende fahr ich mit Simone nach Paris und ich freu mich schon so darauf... Vielleicht können wir sogar auf dem Eiffelturm eis laufen gehen :-)

Dienstag, 27. November 2007

Eltern zu Besuch, Gesundheitskonferenz, weitere Besuche....


Die Zeit verfliegt in den letzten Wochen. Daran sind wohl vermutlich die viele Arbeit und die vielen Veranstaltungen schuld, die sich mehr oder weniger die Türklinke in die Hand geben.
Nach knapp zwei Wochen wieder in Brüssel hab ich Besuch von Mama und Papa bekommen, leider ist Marlene krank geworden und musste bei Omi und Opa im verschneiten Waidhofen das Bett hüten.

Umso intensiver war dann das Sightseeing Programm das wir unternommen haben :-) Donnerstag durfte ich kurz das Büro herzeigen, dann ging es zu einem kleinen Spaziergang durch das EU Viertel los bevor wir auf ein belgisches Bier am Grand' Place einkehrten. Danach klassisch belgisch Muscheln essen -für all jene die es mögen - ich habe dankend abgelehnt. Am nächsten Tag sind wir dann schon um halb zehn Uhr Vormittags nach Brügge aufgebrochen, wo wir einen wunderschönen Spaziergang bei sonnigem aber kalten Wetter machten, in die kleine Kirche schauten und die Grachten und die Massen an Chocolatiers bewunderten. Da die Stadt nicht wirlich groß und der Tag noch viel zu bieten hatte sind wir am Rückweg noch nach Gent gefahren. Gott sei Dank, da mein Besuch beschlossen hat, dass Gent eindeutig das schönere Städtchen ist.


Am Abend gabs dann wieder ein, zwei Bier im L' ultime atome, danach gutes Essen in Ixelles. Später am Abend fielen dann alle angenehm müde vom vielen Herumlaufen in ihre Betten um sich für den zweiten Sightseeing-Tag zu rüsten, der uns nach Antwerpen führte. Nach dem wir etwas unnötig am Hafen von Antwerpen - dem größten Binnenhafen Belgiens [Antwerpen befindet sich nicht direkt am Meer sondern wird über die Schelde mit dem Meer verbunden] - herumgefahren sind - zu Fuss könnten man dort nie etwas ausrichten da das Gelände sich über Kilometer hinweg erstrecket - haben wir am späten Vormittag dann endlich unseren Weg ins Stadtzentrum gefunden. Dort zuerst Sightseeing: Kirchen, Schelde, Diamantenmuseum - danach gabs noch eine kleine und leider auch erfolglose Shoppingtour. Das Abendprogramm fand dann wieder in Brüssel statt.

Und um meinen Eltern nicht nur die schönen Städte rund um Brüssel zu zeigen gabs dann am Sonntag noch eine klassische Brüssel-Stadtführung: Grand' Place, Manekin Pis, Petit und Grand Sablon, Justizpalast, Königspalast, etc.
Schlussendlich gab es dann am Nachmittag noch eine Besichtigung des Atomiums - das offen gesagt von außen deutlich beeindruckender ist als von innen. Leider stellen sich so viele Leute für den Lift in die oberste Kugel an, dass wir auf dieses Ereignis verzichtet haben und lieber ein spätes Mittagessen am Expo-Gelände eingenommen haben bevor es Richtung Flughafen ging und Mama und Papa zurück in das verschneite Österreich flogen.


So ging ein verlängertes Wochenende ganz schnell zu Ende und ging nahtlos in die wohl arbeitsreichste Woche seit meinem ARbeitsbeginn im NÖVBB über.

Am Mittwoch, dem 21. November, fand endlich die Gesundheitskonferenz statt, für die wir die letzten zwei einhalb Monate gearbeitet hatten. Dienstag Abend landete die NÖ Delegation, in Brüssel und es folgte ein nettes Abendessen in der Innenstadt. Die Konferenz war anstrengend, verlief aber zu aller Zufriedenheit und ich glaube man kann sagen, wir haben gute Arbeit geleistet. Donnerstag Vormittag hatte ich dann noch die Ehre Vertreter des NÖGUS in ein Brüsseler Krankenhaus und das einzige Kinderkrankenhaus Belgiens zu begleiten was sehr interessant und aufschlussreich war. Donnerstag abend lies ich dann den Österreicher Stammtisch sausen und ging um halb neun schlafen. Das Schlafdefizit das sich die ganze Woche über angesammelt hatte war doch größer als zuerst angenommen.



Das Wochenende war dann entsprechend Ruhig, dass ich mit DVD-schauen, lesen und ein wenig für die Diplomarbeit arbeiten verbrachte. Eigentlich wollte ich ja noch auf den sächsischen WEihnachtsmarkt gehen, konnte mich dann kurzfristig aber doch nicht mehr dazu motivieren.

Diese Woche geht munter mit Programm weiter, morgen Vormittag (28. 11.) landet LHStv Gabmann in Brüssel und am Abend gibt es dann die tradititonelle Chrsitbaum-Aufstellung gefolgt von einem NÖ Advent Empfang im Concert Noble. Ich bin schon gespannt.

Und für das Wochenende freue ich mich schon auf Besuch von meiner Verwandtschaft aus Graz!


Sonntag, 11. November 2007

Brüssel hat mich wieder

Nach vier wunderschönen und eigentlich viel zu kurzen Tagen zu Hause hat mich Brüssel wieder. Der neuerliche Kulturschock ist verdaut und die Arbeit beansprucht momentan sämtliche Kräfte und Aufmerksamkeit.

Wir nähern uns mit rasenden Schritten unserer Gesundheitskonferenz - es gibt noch viel zu planen und organisieren, umorganisieren, neu organisieren. :-)

aber zurück zum beginn.... allerheiligen im schönen waidhofen bei familiy und freunden. der erwartetete/befürchtet stress ist ausgeblieben. ich hab hab alle gesehen und getroffen die ich sehen wollte - ich hoffe, dass beruhte auf gegenseitigkeit :-), hab mit meiner schwester Geburtstag freiern können, war fast jeden Abend irgendwo unterwegs,...

Man kann es gar nicht glauben wie schnell vier Tage vergehen und am Montag bin ich in aller Herrgottsfrühe - die letzten Alkoholleichen wankten gerade aus dem Kaiko - ich schleppte mich mit meinem Koffer Richtung U-Bahn, und weiter dann zum Flughafen. Am Flughafen, 6 Uhr Morgens hat mich dann die Österreichische Freundlichkeit fast von den Socken gehaut - lauter ungeduldige Menschen, Drängerei, jeder hatte Angst seinen Flieger zu versäumen. Endlich im Flugzeug angekommen hab ichs mir mal für gut eine Stunde im Traumland gemütlich gemacht.
In Brüssel erwarteten mich dann Belgisches ARbeitstempo vereint mit belgischer Freundlichkeit - Vergleichbar mit der in Österreich.... Musste um einen Patz im Bus kämpfen, kam dann aber doch zu einer guten Zeit im Büro an.

Abends folgte dann ein nettes Abendessen mit (Ex-)IMClern. das war wirklich nett und das Lokal wo wir essen waren ist auch sehr empfehlenswert.
Donnerstag hat wieder der österreichische Praktikanten-Stammtisch stattgefunden. Diesmal in einem Lokal, dass in jedem Reiseführer erwähnt wird: À la mort subite - wir habens aber überlebt :-)

Die Woche ist wie immer rasend schnell vergagen und am Freitag Abend wurde dann Simones Geburtstag gefeiert. War sehr nett mit all ihren internationalen Mitbewohnern. Nur den anschliessenden Besuch im Havanna hab ich aus schlafdefizit-technischen Gründen nicht mehr geschafft.


Gestern Samstag fand bei uns im Büro eine kleine Feier anlässlich der Heirat einer Österreicherin statt, die österreichische Community kam zu diesem Ereignis zusammen um lecker zu essen und zu tratschen.
Anschliessend gab es einen kleinen Ausflug zu IKEA,wobei die Anreise dort hin sehr an unseren Nerven gezehrt hat.
Heute musste wetterbedingt ein Ausflug nach Waterloo abgesagt werden, dafür wer dich mich in ein paar Minuten hoffentlich meiner Diplomarbeit widmen.
Donnerstag kommt meine Family nach Brüssel - ich freu mich schon auf ihren Besusch - hoffentlich spielt das Wetter mit!

Sonntag, 28. Oktober 2007

der herbst kehrt ein, amsterdam,...

es ist wieder mehr zeit vergangen seit dem letzten post. aber es gab ja nicht wirklich erzählenswertes da ich das vergangene wochenende und zu wochenbeginn krankheitsbedingt ausgeschaltet war...
umso mehr bin ich jetzt wieder bei kräften und es kann munter weiter gehen.
die arbeitswoche war für mich sehr kurz - nur zwei tage, freitag hatten wir ja frei - auch für österreichische niederlassungen in brüssel gilt es es den natinalfeiertag einzuhalten. abends gab es eine einladung in die ständige vertretung österreich wo der botschafter zu einer kleinen gemeinsamen feier lud. nach der obligatorischen brüsseler verspätung - alles fängt 30 minuten später an als auf der einladung steht - gab es eine kurze und schmerzlose ansprache vom neuen botschafter in brüssel, dann wurden national- und europahymne gesungen - zweiteres war aufgrund von textschwierigkeiten etwas mager -, der restliche abend wurde dem in brüssel so wichtigem "socializing" gewidmet. es gab essen und trinken - österreichische spezialitäten natürlich.
und da erschreckender weise schon wieder ein monat um ist ging es anschließend noch in ein sehr nettes lokal in der nähe vom place lux um den abschied von lieben freunden zu feiern, die schon wieder nach österreich zurück kehren. wieder gehen lieb gewonnen freunde weg - wir werden sie vermissen!!!


der abend war lang, die nacht von freitag auf samstag sehr kurz denn um dreiviertel fünf klingelte der wecker erbarmungslos. aber wenn man ein so schönes reiseziel wie amsterdam vor augen hat steht man doch gerne auf. am weg zum zug trifft man dann auf die letzten alkoholleichen der nacht. quer durch die stadt gings zum gare du midi und von dort aus in dreistündiger fahrt nach amsterdam. eine wirklich schöne stadt. vor allem in diese lieben schmalen häuschen mit den riesen fenstern hab ich mich gleich verliebt. das schönen grachten geschmückt von den herbstlich verfärbten bäumen.
zuerst gings zu fuss richtung dam und an einigen grachten entlang, dann haben wir die obligatorische viersprachige touristen-grachtenrundfahrt gemacht, die aber sehr empfehlenswert ist. anne frank haus musste leider ausfallen da sich dort menschenmassen stunden um ein ticket anstellten, dafür gings zu fuss durch das redlight district und zum kulturellen abschluss ins van gogh museum, das wirklich sehenswert ist - zumindest die kernausstellung mit den werken von van gogh. nach einem langen tag mit viel zu fuss gehen gings dann abends wieder mit dem zug zurück nach brüssel. da wird man dann gleich wieder mit der realität - sprich schmutzigen brüssel - konfrontiert.
















heute gab es seit meiner ankunft in brüssel den ersten richtigen WG-tag... mit wohnungskollegin steffi am markt bei gare du midi einkaufen, nach hause zurück und vorbereiten für den abend. da wurde gegrillt. leckerel spiessche, österreichischen erdäpfelsalat und anschließend noch maroni! lecker wars. verena und stivi haben uns auch noch gesellschaft geleistet.
morgen gehts dann wieder frisch und munter in die neue arbeitswoche - diesmal wieder eine sehr kurze - nur drei tage und mittwoch abend geht es dann für mich auf heimaturlaub zurück nach österreich. ich freu mich schon drauf!

Sonntag, 14. Oktober 2007

Viel war zu tun in den vergangenen Tagen

Leider habe ich es letzte Woche nicht geschafft meinen Blog auf den neuesten Stand zu bringen. Aber heute wird alles nachgeholt.

Was hat sich getan in den letzten zwei Wochen?

Ich habe meinen Französisch-Kurs begonnen der nun immer Dienstag und Donnerstag stattfindet. Etwas anstregend, da Arbeitsende und Kursbeginn immer fließend in einander übergehen. Aber ich glaube im Kurs viel lernen zu können. Zu meiner Freunde konnte ich auch schon feststellen, dass mein Französisch doch nicht ganz verschwunden ist, es ist nur ziemlich eingerostet. Vor allem was das Sprechen betrifft. Aber unserer Lehrerin ist klasse und lässt uns sehr viel müdlich machen.

Letzten Samstag war ich mit Stefan und Verena in der Stadt unterwegs. Da war am Fischmarkt eine Schipiste von den französischen Schiregionen aufgebaut. Es wird schon fleißig Werbung gemacht für den kommenden Winter. In zwei Wochen findet ein ähnliches Event in Antwerpen statt, diesmal von Österreich und der Schweiz organisiert. Ein Freund von mir wird dort arbeiten, da er bei der Österreich Werbung beschäftigt ist. Vielleicht geht es sich zeitlich aus, ihm einen kleinen Besuch abzustatten.


Sonntag war ich dann mit einige österreichischen Praktikanten in Oostende am Strand. Leider war es ziemlich windig, so dass es am Strand doch etwas kühl war. Nichtsdestotrotz haben wir uns zwei Stunden in den Sand gelegt und Meer und Sonne genossen. Aber man glaubt es kaum, die belgischen Kinder gingen alle noch schwimmen.




Oostende ist nichts besonderes, die Strandpromenade wurde leider durch Bausünden aus den 70er Jahren verschandelt aber für Fischliebhaber ist sie der Himmel auf Erden. Es gibt unzählige Stände, die frische Meeresfische und -früchte zum Verkauf anbieten. Die anderen haben brav zugeschlagen!! Nächsten Samstag wollen wir vielleicht nach Knokke, ein weiterer Kurort am Meer - vielleicht ist es dort schöner.



Die vergangene Arbeitswoche war recht anstrengend, da in Brüssel gerade die "Open Days" stattgefunden haben. Dienstag bis Donnerstag war ich so bei vielen Veranstaltungen und Workshops und auch das Abendprogramm hatte einiges zu bieten. So war ich am Dienstag in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg wo zwei Bands der Popakademie Mannheim spielten - Margit Walström eröffnete das Event. Mittwoch Abend waren wir dann zum offiziellen Empfang der Open DAys im AdR eingeladen, dort gab es außergewöhnlich leckeres Essen. Köche aus den verschiedenstes europäischen Regionen zauberten lokale Schmanker bei insesamt sieben Buffets - man konnte gar nicht alles ausprobieren - so groß war das Angebot. Leider war auch der Anstrum gewalting, 1.500 Besucher. Da weiss man wie die Steuergelder von der EU verprasst werden. Aber solange ich hier bin wird das genossen - geschimpft wird dann später wieder ;-)

Dieses Wochenende war sehr gemütlich. Gestern in Brüssel shoppen und spazieren. Wir haben das Viertel Ixelles entdeckt, sind im Café gesessen und waren dann auf der Avenue Louise window-shopping.

Heute war Brüssel-Marathon, leider war ich zu spät in der Stadt um meine Freunde lautstark anfeuern zu können. Dananch noch im Park spazieren.

Und schon ist das Wochenende schon wieder rum - morgen beginnt die neue Arbeitswoche!








Herbstliche Grüße aus Brüssel!!!




Carina